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Das Surses will Energiestadt werden

  • Die neun Gemeinden im Surses arbeiten mit an der Energiewende in der Schweiz. Sie haben beschlossen, das Label Energiestadt zu beantragen, eine Auszeichnung für Gemeinden mit einer vorbildlichen Energiepolitik. Eine regionale Energiekommission begleitet den Prozess und erarbeitet konkrete Vorschläge, wie die Gemeinden erneuerbare Energien und Energieeffizienz fördern können.

    Mitteilung vom 28.01.2013

    Seit 2009 tragen sich die Gemeinden im Surses mit dem Gedanken, ihre Bemühungen zur Förderung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz mit dem Leistungsausweis des Labels „Energiestadt“ zu belegen. Jetzt machen sie Nägel mit Köpfen: Im Februar sollen die Gesuchsunterlagen beim Bundesamt für Energie und dem Trägerverein Energiestadt eingereicht werden. Alle neun Gemeinden haben sich zudem in einem Energieleitbild energiepolitische Ziele gesetzt. So möchten sie unter anderem den Verbrauchsanteil an nicht erneuerbarer Energie auf ihren Gemeindegebieten senken, die Produktion von erneuerbaren Energien fördern und bei Neubauten und Sanierungen von gemeindeeigenen Bauten mit gutem Beispiel bezüglich Energieeffizientem Bauen vorangehen.

    Mehr als bloss ein Label

    "Das Energiestadt-Label ist mehr als bloss ein Gütesiegel", erklärt Angelo Vinzens, Präsident der Energiekommission Surses. „Es ist ein Hilfsmittel für Gemeinden, um aktiv zur Energiewende beitragen zu können. Dabei können sie von den Erfahrungen der über 300 anderen Energiestädte in der Schweiz profitieren." 

    Surses als Pilotregion ausgewählt

    Bereits im Sommer ist das Surses vom Bundesamt für Energie als eine von elf Pilotregionen für das Programm "Energieregion" ausgewählt worden. Das Programm unterstützt Gemeinden dabei, die aktuelle und künftige Energieversorgung zu analysieren und Massnahmen abzuleiten. Dank dieser Unterstützung ist es den Gemeinden im Surses gelungen, in kurzer Zeit die nötigen Unterlagen für die Beantragung des Energiestadt-Labels zu erarbeiten.

    Energiekommission eingesetzt

    Alle neun Gemeinden haben beschlossen, eine gemeinsame Energiekommission einzusetzen, welche den Energiestadtprozess begleitet, konkrete Massnahmen zuhanden der Gemeinden erarbeitet und Veranstaltungen organisiert. Bis zur Erlangung des Energiestadt-Labels setzt sich die Kommission aus folgenden Mitgliedern zusammen: Angelo Vinzenz, Präsident Energiekommission, Tinizong-Rona; Rudi Collet, ewz-Mitarbeiter, Riom-Parsonz; Gianes Netzer, Bauamt Savognin; James Cristallo, Leiter Kompetenzzentrum Bauen und Energie in Savognin; Linus Felder, ewz-Energieberater; Nora Herbst, Energiestadt-Beraterin bei Amstein + Walthert; und Dieter Müller, Geschäftsleiter des Vereins Parc Ela, welcher die administrative Leitung der Kommission übernommen hat.

    Bildlegende: Die Energiekommission Surses (v.l.): Angelo Vinzens, Nora Herbst, Dieter Müller, Gianes Netzer, Rudi Collet, James Cristallo, Linus Felder.

    Weitere Infos und Auskünfte: Angelo Vinzens, Präsident Energiekommission Surses, angelo.vinzens@ewz.ch, 079 89164 26.

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