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Sprachen

Drei Sprachen

  • Surmiran, Deutsch und Italienisch: Im Gebiet des Parc Ela sprechen die Menschen gleich drei Sprachen.

    Igl Parc Ela è situo ainten mez igl territori rumantsch, tranter las valadas dall’Alvra e da Surses. Igls noms rumantschs da lis e veias, tg’insantopa dapertot, èn perdetgas da chel vigl lungatg e chella vigliacultura. Er igl Piz Ela, la muntogna tgi ò do igl nom agl parc dalla nateira, ò en nom rumantsch; Ela è dialect local da Bravuogn e vot deir «Flügel» an tudestg, perchegl tgi la muntogna ò la furma dad en’ala. Digls 19 cumegns, purtaders digl Parc Ela, èn oz anc 10 da lungatg rumantsch cun ena pertschentuala da Rumantschs da 50 – 80% dalla populaziun. Igl lungatg rumantsch è an chellas vischnancas ancoz igl lungatg da communicaziun da mintga de dalla populaziun indigenaed è er lungatg da scola igls amprems onns dalla scola elementara.

    Oder zu Deutsch: Der Parc Ela befindet sich mitten im rätoromanischen Gebiet des Albulatals und des Surses. Überall trifft man auf rätoromanische Bezeichnungen für Ortschaften und Strassen. Sie zeugen von dieser alten Kultur und ihrer Sprache. «Ela» ist eine rätoromanische Bezeichnung und bedeutet «Flügel». Sie bezieht sich auf die Form des Berges Piz Ela, der dem Park seinen Namen gegeben hat. 50-80 Prozent der Bevölkerung in 10 der 19 Trägergemeinden des Parc Ela sprechen die rätoromanische Sprache. Sie ist dort noch heute die Umgangssprache der einheimischen Bevölkerung und wird auch in den ersten Jahren der Grundschule gesprochen. 

    Surmiran als Alltagssprache

    Das Surmiran hat im Surses einen hohen Stellenwert. In Riom-Parsonz, Stierva, Salouf und Sur spricht die Mehrheit der Einwohnerinnen und Einwohner im Alltag Romanisch. Das aus dem Volkslatein stammende Romanisch ist die vierte Nationalsprache der Schweiz, wird aber immer stärker vom Deutschen verdrängt. Vor allem im Abulatal ist der Anteil der romanisch-sprechenden Einwohner mittlerweile klein. In Bergün bezeichnet nur noch jeder Zehnte Romanisch als seine häufigste Alltagssprache.

    Gleich drei Sprachen in Bivio

    Eine sprachliche Sonderstellung hat Bivio: Geografisch gehört es zum romanischsprachigen Surses. Die Amtssprache in Bivio ist jedoch Italienisch – und das Gemeindeprotokoll wird in Deutsch verfasst. Grund für die Verbreitung des Italienisch sind die historisch starken Beziehungen über den Septimer ins Bergell. Viele Bergeller Familien zogen zu Beginn des letzten Jahrhunderts nach Bivio. Deutsch spielte schon immer eine Rolle im Transitverkehr und im Umgang mit den Walsern des Nachbartals Avers. 

    Weiterführende Links

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    Informationen  

    Veia digl Pader

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    Zur Veia digl Pader

    Surmiran - lingua materna

    Flurnamen sind ein Schlüssel zur Landschaftsgeschichte. Durch sie erfahren wir mehr über die Besiedlung und die Nutzung der Landschaft sowie über das Leben und die Arbeit der Menschen. Wer die Bedeutung der Flurnamen kennt, findet sich im ursprünglich von Romanen besiedelten Parc Ela besser zurecht.

    Acla - Maiensäss-Siedlung
    Aua/Ava - Bach
    Blais - Steilhang
    Crap - Stein/Fels
    Cresta - Hügel/Anhöhe
    Dadoura/Dafora - ausserhalb
    Dadains/Dadaint - innerhalb
    God/Got - Wald
    sur-got - oberhalb des Waldes
    Lai/Lag - See
    pitschen - klein
    Piz - Bergspitze
    Plang - Ebene/Waldwiese
    Prada/Pro - Wiese
    Tga - Haus
    Val - Tal

      © Parc Ela | Info- und Buchungsstelle Parc Ela, Stradung, CH-7460 Savognin, Tel. +41 (0)81 659 16 18, Fax +41 (0)81 659 16 17, info@parc-ela.ch

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