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Das ist ein Naturpark

Das ist ein Naturpark

  • Ausblick von der Wiesner Alp oberhalb Davos Wiesen auf die Bergüner Stöckel. Foto: Lorenz A. Fischer

    Naturpärke wie der Parc Ela umfassen ursprüngliche Natur- und Kulturlandschaften. Die Bevölkerung eines Naturparks hat sich dazu entschlossen, das natürliche und kulturelle Erbe zu erhalten und respektvoll zu nutzen. Den Besucherinnen und Besuchern bieten Naturpärke echte Naturerlebnisse, faszinierende Geschichten, Kontakte zur Bevölkerung und den Genuss regionaler Spezialitäten.

    Regionale Naturpärke

    Keine Zonen. Gesamtfläche min.100 km2. Die Gemeinden bringen grundsätzlich ihr ganzes Territorium in den Park ein.

    Regionale Naturpärke sind teilweise besiedelte, ländliche Gebiete, die sich durch hohe Natur- und Landschaftswerte auszeichnen und deren Bauten und Anlagen sich in das Landschafts- und Ortsbild einfügen. In den Regionalen Naturpärken wird die Qualität von Natur und Landschaft erhalten und die nachhaltig betriebene Wirtschaft gestärkt.

    Das Schweizer Naturparkgesetz definiert drei Bedingungen für die Anerkennung einer Region als Naturpark:

    Pärke sind ausserordentlich schöne Landschaften mit einer Fülle von natürlichen Lebensräumen, die eine artenreiche Flora und Fauna beherbergen. Die Kulturlandschaften und Siedlungen in den Umgebungszonen von Nationalpärken und in den regionalen Naturpärken sind gepflegt und weitgehend intakt.

    2. Die Bevölkerung steht hinter dem Naturpark

    Die Initiative für die Schaffung eines Parks muss von der Bevölkerung aus gehen. Bei der Projektierung, bei der Errichtung und beim Betrieb eines Parks ist die Mitwirkung der Bevölkerung und der verschiedenen Interessengruppen zu gewährleisten. Die Gemeinden sind in der Trägerschaft des Parks massgeblich vertreten.

    3. Werte erhalten und nachhaltige Wirtschaft fördern

    Pärke dienen dazu, die Vielfalt der Natur und die Schönheit der Landschaften langfristig zu erhalten und aufzuwerten. Gleichzeitig geben sie wertvolle Impulse für die Stärkung der nachhaltigen Wirtschaft in den regionalen Naturpärken und in den Umgebungszonen der Nationalpärke.

    Den Besuchern bieten die Pärke echte Naturerlebnisse, faszinierende Geschichten, Kontakte zu einer lebendigen Bevölkerung und den Genuss regionaler Spezialitäten.

    Pärkelandschaft Graubünden

    Über ¼ der Kantonsfläche, 40 Gemeinden, über 30 000 Bündnerinnen und Bündner.

    Schweizweit sind im Kanton Graubünden am meisten Parkprojekte angesiedelt. Neben dem Schweizerischen Nationalpark, gibt es im Kanton Graubünden fünf weitere Parkprojekte. Die Biosfera Val Müstair, der Naturpark Beverin und der Parc Ela sind bereits im Betrieb und der Parc Adula (kantonsübergreifend GR/TI) befindet sich in der Errichtungsphase. Der Kanton Graubünden hat auch Anteil am UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona (kantonsübergreifend GR/SG/GL). Zusätzlich bilden der Schweizerische Nationalpark und der Regionale Naturpark Biosfera Val Müstair das erste hochalpine UNESCO-Biosphärenreservat der Schweiz.

    Pärkelandschaft Schweiz

    Der Schweizerische Nationalpark im Engadin ist der bekannteste Schweizer Park. Er wurde vor 100 Jahren als erster Nationalpark im Alpenraum gegründet. Seit kurzem gibt es zwei weitere Pärke, die für den Titel eines Nationalparks kandidieren: der Parc Adula und der Nationalpark des Locarnese. Neben den Nationalpärken zählt die Schweiz vierzehn Regionale Naturpärke und einen Naturerlebnispark.

    Weiterführende Links

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    Karte Pärke Schweiz

    Entdecken Sie den Parc Ela und die Schweizer Naturpärke über die Karte!
      © Parc Ela | Info- und Buchungsstelle Parc Ela, Stradung 42, CH-7460 Savognin, Tel. +41 (0)81 659 16 18, Fax +41 (0)81 659 16 17, info@parc-ela.ch

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