
Es war keine einfache Aufgabe, die der Regionalverband Mittelbünden um die Jahrtausendwende zu lösen hatte: Wie sollte sich die Region entwickeln? 2001 enstand die Idee, im Albulatal und Surses einen Naturpark aufzubauen. 21 Gemeinden und über 200 Personen konkretisierten bis 2004 die Idee. 2005 wurde der Verein Parc Ela gegründet.
Der Regionalverband Mittelbünden steht vor der Frage, wie sich die Region in den kommenden Jahren entwickeln soll. Die Idee eines Naturparks im Albulatal und Surses wächst. Die intakte Natur und Landschaft sollen zum Kapital werden. Beispiele aus dem Ausland zeigen, dass diese Strategie Erfolg verspricht.
Nach einer Machbarkeitsstudie und einer Vernehmlassung stimmen 21 Gemeindevorstände der Projektphase zu. Über 200 Leute arbeiteten von 2002 bis 2004 in Arbeitsgruppen daran, die Idee für einen Naturpark in Mittelbünden zu konkretisieren. Eine Charta legt schliesslich die Ziele fest: Den Sommertourismus stärken, Arbeitsplätze sichern, lokale Produkte vermarkten, die Natur und Landschaft erhalten und aufwerten sowie die Zusammenarbeit zwischen den Tälern fördern.
Der Verein Parc Ela wird gegründet und übernimmt die Weiterentwicklung des Naturparks. Alle 21 Parkgemeinden stimmen zu, den Park bis 2008 mit jährlich 100 000 Franken zu unterstützen, das sind 17 Franken pro Kopf. Sie sind die ersten in der Schweiz, die Naturpark werden wollen. Am 27. August findet in Tiefencastel ein Begegnungsfest statt. Gleichentags wird als erstes Projekt der "Pfad der Pioniere" zwischen Surava und Bad Alvaneu eröffnet.
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