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Kandidaturphase 2008-2010

Kandidaturphase 2008-2010

  • Im Spätsommer 2008 anerkennt der Bund den Parc Ela als Kandidaten für einen regionalen Naturpark und beschliesst die finanzielle Unterstützung des 4-jährigen Probebetriebs bis Ende 2011. Bund und Kanton unterstützen Projekte in den drei Bereichen "Wirtschaft", "Natur, Kultur & Landschaft" sowie "Umweltbildung". Alle drei braucht es, um nachhaltig Erfolg als Naturpark zu haben.

    2008

    Dem Parc Ela wird gleich mehrfach der Rücken gestärkt. Anfang Jahr sagt die Regierung des Kantons Graubünden finanzielle Unterstützung zu und gibt das Gesuch für die Naturpark-Kandidatur in Bern ab. Im Februar stimmen alle 21 Gemeinden der Errichtungsphase von 2008 bis 2010 zu. Der Bund anerkennt den Parc Ela schliesslich im September als Kandidaten für einen regionalen Naturpark. Damit belohnt er die jahrelange Aufbauarbeit in der Region.

    Im Bereich Umweltbildung werden seit 2008 diverse Angebote für Schulen und Gruppen aufgebaut. Das macht den Parc Ela auch für Schulen und Gruppen sowie Lager in die Region attraktiv. Von 2008 bis 2010 organisiert der Verein Parc Ela zudem drei Weiterbildungswochen für Lehrpersonen aus der ganzen Schweiz. Angestellte des Vereins Parc Ela führen weitere Kurse durch, zum Beispiel für Wanderleiter.

    Auch 2008 finden mehrere Veranstaltungen statt. Das Felsenfest Bivio und das Brotdorf Salouf sind nur zwei davon. In Bergün wird der GEO-Tag der Artenvielfalt organisiert. Zusammen mit dem Bauernverein Albula prämiert der Parc Ela zudem die schönste Wiese.

    Generell verbessert der Parc Ela das Wissen über die Natur- und Kulturlandschaft im Gebiet, auch als Basis für den natur- und kulturnahen Tourismus. Es wird unter anderem erfasst, wo welche Amphibien,Vögel und Fledermäuse leben. Anlässe wie die Wiesenmeisterschaft oder das Bauernfrühstück mit Vogelexkursion haben immer auch eine gesellschaftliche Komponente und bringen die Menschen zusammen. Der Parc Ela arbeitet zudem mit Landwirten, Jägern, Wildhütern und Förstern zusammen und beteiligt sich an Vernetzungsprojekten.

    Ab Mitte 2008 arbeiten drei Personen mit 240 Stellenprozent beim Parc Ela Management. Neu angestellt wurden Regula Ott, Projektleiterin Natur und Landschaft sowie Maria Anotta-Gredig, Projektleiterin Umweltbildung und Angebote.

    2009

    Seit Mitte 2009 hat der Parc Ela ein professionelles Produktmanagement, das von Marieke van Ommeren geleitet wird und bei Savognin Tourismus im Surses angesiedelt ist. Aufgebaut werden natur und kulturnahe touristische Angebote. Es entsteht ein attraktives Sommerprogramm, das erstmals bereits im Dezember erscheint. Dies mit der Überlegung, dass die Wintergäste das Gebiet auch im Sommer besuchen sollen. Zudem entstehen neue Angebote wie das literarische Wanderwochenende. Die Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern, Tourismusorganisationen und Marketingpartnern wird professionell ausgebaut.

    Folgende Events finden statt: Die kulinarische Wanderung Senda culinarica in Savognin, das Bauernfrühstück in Zusammenarbeit mit dem Bauernverein Albulatal und das Felsenfest, das bei Schneetreiben in Bivio stattfindet.

    Der Forscherparcours auf der Alp Flix wird zu einem der erfolgreichsten Angebote des Parc Ela. Das Forscherkit für Kinder wird von der Argo in Tiefencastel angefertigt und in Tourismusbüros und Hotels verkauft: Vom 1. Juni bis 31. Juli 2010 waren es bereits 196 Stück. Der Forscherparcours steigert die Attraktivität der Region für Familien.

    Produkte und Dienstleistungen aus dem Parc Ela können seit 2009 mit dem Gütesiegel "Parc Ela-Label"ausgezeichnet werden. Dank der Partnerschaft mit alpinavera profitieren Produzenten von besseren Marketingkanälen. Mitte März wird dank der Initiative des Parc Ela am Bahnhof Tiefencastel ein Mobility-Standort eröffnet.

    Der Verein Parc Ela unterstützt lokale Akteure auch bei ihren eigenen Projekten, sei dies beim Aufbau eines neuen Angebots, eines Themenwegs oder in der Kommunikation. 

    Neu wird eine 80 Prozent-Stelle für Kommunikation, Events und Vermittlung geschaffen. Der Parc Ela verfügt seit dem Start über eine ausserordentlich hohe Medienpräsenz in Zeitungen, Radio und Fernsehen. Dadurch wird die ganze Region schweizweit bekannter gemacht. Auch der neue Natur- und Kulturführer zum Parc Ela steigert die Bekanntheit.

    Das Trockenmauern-Projekt wird initiiert. Der Bau von Trockenmauern gehörte während Jahrhunderten zu den Routinearbeiten der Bauern. Heute sind viele dieser nützlichen Steinbänder vom Zerfall bedroht, da sie nicht mehr gepflegt werden. Im Parc Ela werden nun  schöne, gut sichtbare Mauern saniert und das Handwerk in Kursen gelehrt werden. Zusätzlich wird ein Inventar sämtlicher Trockenmauern im Parc Ela erarbeitet. 

    2010

    Der Bereich Marketing und PR wird ausgebaut, diverse Partner können für Kooperationen gewonnen werden. So beispielsweise alpinavera für einen Wettbewerb in 36 Coop-Filialen sowie ein gemeinsames Angebot auf dem Wasserweg Ansaina. Auch mit Gran Alpin arbeitet der Verein Parc Ela regelmässig zusammen. Für Postauto-Kunden kreiert der Parc Ela ein Spezialangebot, ebenso für die RhB, wo 2010 auch die Sommerbroschüre in Zügen aufgelegt wird. Mehrere Reiseveranstalter - unter anderem aus den Niederlanden - sind an Angeboten im Parc Ela interessiert.

    Grosse Anlässe sind die Viadi Medieval mit einer hohen Medienpräsenz und das Felsenfest Bivio mit über 1500 Besuchern.

    "Zupacken für die Natur" ist ein neues Angebot für Firmen: Sie verbringen mit ihren Mitarbeitern zwei, drei Tage im Parc Ela und packen hier bei Aufwertungsmassnahmen mit an. Davon profitieren die Teilnehmenden, die als Team zusammengeschweisst werden, sowie Landwirte, Waldbesitzer, Hoteliers, Restaurants und Dorfläden. Im ersten Jahr hat sich unter anderem der Modekonzern Esprit mit 80 Mitarbeitern angemeldet. Auch eine namhafte Versicherung leistete einen Einsatz mit ihren Angestellten. "Zupacken für die Natur" gibt es auch für Schul- und Lehrlingsklassen. Zahlreiche örtliche Schulen haben bereits einen Beitrag zur Aufwertung der Natur geleistet.

    Adressblock: Management

    Parc Ela Management

    Stradung 63 / Im Bahnhof
    7450 Tiefencastel
    Tel.: +41 (0)81 508 01 12
    Fax: +41 (0)81 637 00 94

    info(at)parc-ela.ch
    www.parc-ela.ch

    Parc Ela Idea

    Was wollen wir mit dem Parc Ela konkret von 2012-2015 umsetzen? Wo sollen die Region und der Parc Ela 2021 stehen? Diese Fragen standen im Winter 2009 / 2010 im Zentrum. 

    Der Verein Parc Ela führte zwei Workshops mit der Bevölkerung durch. Rund 40 Personen aus Wirtschaft, Tourismus, Bildung, Naturschutz und Kultur nahmen daran teil. Rund 200 Anregungen sind eingegangen. Die Ideenliste gibt einen Überblick und zeigt, ob und wie  die Anregungen weiterbearbeitet werden sollen.

    Zu Download Auswertung und Ideenliste

      © Parc Ela | Info- und Buchungsstelle Parc Ela, Stradung, CH-7460 Savognin, Tel. +41 (0)81 659 16 18, Fax +41 (0)81 659 16 17, info@parc-ela.ch

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