Paradieslilien

Sanft wiegen sich diese Paradieslilien im Wind.

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Das ist ein Naturpark

Naturpärke wie der Parc Ela gehören zu den ursprünglichsten Natur- und Kulturlandschaften der Schweiz. Sie sind weitgehend intakte, vielfältige, dynamische und natürliche oder vom Menschen naturnah gestaltete Lebensräume.

Regionale Naturpärke sind teilweise besiedelte, ländliche Gebiete, die sich durch hohe Natur- und Landschaftswerte auszeichnen und deren Bauten und Anlagen sich in das Landschafts- und Ortsbild einfügen. In den Regionalen Naturpärken wird die Qualität von Natur und Landschaft erhalten und die nachhaltig betriebene Wirtschaft gestärkt.

 

Die Naturparkgesetzgebung legt fest, welche Bedingungen für die Anerkennung als Park erfüllt werden müssen, sie erweitert aber nicht das bestehenden materielle Recht. In einem Naturparkgebiet gelten also dieselben Gesetze wie anderswo, es kommen keine zusätzlichen Vorschriften hinzu. Anders in Nationalpärken. Diese bieten in den Kernzonen unberührte, geschützte Lebensräume für die einheimische Flora und Fauna sowie für die dynamische Eigenentwicklung der Naturlandschaft.

 

Im Kanton Graubünden gibt es nebst dem Parc Ela einen zweiten regionalen Naturpark, die Biosfera Val Müstair. Ein weiterer Naturpark ist im Aufbau, der Naturpark Beverin. Zudem liegt im Kanton Graubünden der älteste und bekannteste Schweizer Park, der Schweizerische Nationalpark. Er wird am 1. August 2014 sein 100-jähriges Jubiläum feiern. Gemeinsam bilden der Schweizerische Nationalpark und die Biosfera Val Müstair das UNESCO-Biospährenreservat Val Müstair - Parc Naziunal. Der Nationalpark ist die Kernzone, das Münstertal die Erhaltungs- und Entwicklungszone. Mit dem Parc Adula ist derzeit ein zweiter Nationalpark im Herzen der Alpen geplant, der im Grenzgebiet von Graubünden und Tessin liegt.

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Der Name Ela

Namensgeber des Parc Ela ist der Piz Ela, der zwischen dem Albulatal und dem Surses thront. «Ela» ist Rätoromanisch und heisst auf Deutsch «Flügel». Erhalten hat der Berg den Namen wegen seiner charakteristischen Flügelform.

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