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Die Alpwirtschaft prägt die Landschaft des Parc Ela

Alp Tgavretga am Septimerpass © Lorenz A. Fischer

Die Alpen im Parc Ela sind ein Wander- und Outdoor-Paradies, aber auch von grosser Bedeutung für die Landwirtschaft. Hier wird Bündner Alpkäse hergestellt, qualitativ hochwertiges Fleisch produziert und die Artenvielfalt gefördert.

Artenreiche Alpweiden

Die Alpweiden bedecken rund einen Viertel des Parkgebiets. Blütenreiche Borstgrasweiden mit Arnika und Bärtiger Glockenblume wurden durch die landwirtschaftliche Nutzung ebenso geschaffen wie die parkartigen Lärchenweiden und die artenreichen Heimweiden in Dorfnähe.

Hochwertige Alp-Produkte

Das Sömmerungsgebiet im Parc Ela, zu dem auch die Allmenden in Dorfnähe zählen, wird von rund 70 Alpbetrieben bestossen. Diese sind mehrheitlich im Besitz der Gemeinden und werden an die Alpgenossenschaften, bzw. Alpkorporationen, verpachtet. Daneben gibt es wenige Alpen, die in Privatbesitz sind. Auf 11 Alpen werden die Kühe gemolken. 8 davon sind Sennalpen, wo die Milch direkt zu Alpkäse, Alpbutter, Joghurt und weiteren Spezialitäten weiterverarbeitet wird. Der Bündner Alpkäse ist von ausgezeichneter Qualität. Die anderen 3 Alpen sind Milchalpen, deren Milch zur Verarbeitung ins Tal gebracht wird.

Im Surses gibt es zudem eine Milchziegen- und eine Milchschafalp. Die Milch der Ziegen wird zu Tschigrun verarbeitet, einer Geisskäse-Spezialität, die auch unter dem Namen Mascarplin bekannt ist. Die Milch der Schafe wird zu verschiedenen Schafkäse-Spezialitäten verarbeitet. Je nach Machart und Lagerdauer sind die Schafkäse mild-würzig bis aromatisch.

Um die Bewirtschaftung der Alpen sicherzustellen, werden auch Tiere von ausserhalb des Parks gesömmert. Folgende Tiere werden gealpt: Milch- und Mutterkühe, Rinder, Kälber, Ziegen, Milch- und Fleischschafe. Vereinzelt sind auch Pferde, Esel und Lamas anzutreffen.

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