Parc Ela Parc Ela Parc Ela Parc Ela

Mamifers

Über 70 Säugetier-Arten

Der Parc Ela ist reich an Säugetieren - von der 3 Gramm schweren Zwergspitzmaus bis zum über 200 Kilogramm schweren Rothirsch. Ein Erlebnis sind die grossen Bestände an Steinwild, Hirschen und Rehen.

Steinwild, Hirsche und Rehe

In den hochgelegenen Tälern des Parc Ela lassen sich ausgezeichnet Wildtiere beobachten. Im Jagdbanngebiet Ela, im Val d’Err bei Tinizong und im Val Tuors bei Bergün leben grosse Kolonien von Steinböcken und Gämsen. Hirsche und Rehe grasen oft auf den Wiesen nahe des Waldrands. 

Bär und Wolf

Im Sommer 2007 hielt sich ein aus Italien zugewanderter Braunbär „JJ3“  über längere Zeit im Parc Ela auf und überwinterte schliesslich oberhalb von Alvaneu. Da der Bär wiederholt in Siedlungsräume vordrang und jegliche Scheu vor Menschen verlor, wurde er im Herbst 2007 und Frühling 2008 mehrfach mit Gummischrot vergrämt, wie es das Bärenkonzept Schweiz in solchen Fällen vorsieht. Die Aktion erzielte nicht die gewünschte Wirkung, weshalb „JJ3“ am 14. April 2008 abgeschossen wurde und nun im Bündner Naturmuseum ausgestellt ist.

Seit Herbst 2009 werden zudem wieder Wölfe im Parc Ela nachgewiesen, heute ist im ganzen Parkgebiet mit Wölfen zu rechnen.

Kleinsäuger

Über zwei Drittel der einheimischen Säugetiere wiegen weniger als 1 Kilogramm! Hinter dem Begriff kleine Säugetiere verbirgt sich eine Vielfalt von Insektenfressern, Nagetieren und Raubtieren. Dazu gehören Murmeltiere, Schneehasen, Marder, Hermeline, Eichhörnchen, Schneemäuse und viele andere. Sie besiedeln die unterschiedlichsten Lebensräume und sind auch oberhalb der Waldgrenze sehr häufig. 

Fledermäuse

Im Parc Ela kommen die Bartfledermaus, die Zwergfledermaus, sowie die Artengruppen Braunes Langohr/Alpenlangohr und Grosses Mausohr/Kleines Mausohr vor. Zur Bestandesüberprüfung der früher festgestellten Kleinen Hufeisennase und der Mopsfledermaus sind weitere Untersuchungen nötig, ebenso zu Fragen der Bestandesgrösse und -zustands aller Populationen. Die insektenfressenden Fledermäuse sind auf nachtdunkle, artenreiche Jagdreviere angewiesen.

 

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