Parc Ela Parc Ela Parc Ela Parc Ela

Utschels

Reiche Vogelwelt

Die Vogelwelt des Parc Ela ist so vielfältig wie seine Lebensräume. Auf den Maiensässen des Surses singen Feldlerchen, in den Obstgärten nistet der Gartenrotschwanz und in den Wäldern leben Birk- und Auerhühner. Der Steinadler, Romanisch "Evla", ist das Maskottchen des Parc Ela.

Vielfältige Vogelwelt

Dank den verschiedenen Höhenstufen und Lebensräumen ist die Vogelwelt im Parc Ela äusserst vielfältig: Steinadler und Bartgeier leben ausschliesslich im Hochgebirge. Der Hausrotschwanz brütet sowohl in Siedlungen als auch auf den Alpen. Kohl- und Blaumeisen, Buch- und Grünfinken, Rotkehlchen, Zaunkönige, Tannen- und Eichelhäher fühlen sich in und um Siedlungen genauso wohl wie im Wald. Bunt- und Grünspecht leben in den Wäldern, Neuntöter und Goldammer in den Heckenlandschaften. In den Obstgärten des Albulatals nisten Gartenrotschwänze und ab und zu auch ein Wendehals. Das melancholische „Kuku“ des Kuckucks ist mittlerweile nur noch in Bergwäldern regelmässig zu hören. Der Rotmilan hingegen hat aufgrund der Klimaerwärmung sein Verbreitungsgebiet in den Alpen stark ausgeweitet.

Majestätische Greifvögel

Steinadler erreichen eine Spannweite von bis zu 2,2 Metern. Nach Zeiten rücksichtsloser Verfolgung hat sich der Adlerbestand in den Alpen wieder erholt. Im Parc Ela liegen 10 Steinadler-Reviere. Die Vögel nisten meist in unzugänglichen Felswänden.

Bartgeier sind mit einer Flügelspannweite von bis zu 2.9 Metern sogar noch grösser. Irrtümlich war der Aasfresser lange Zeit als gefährlicher Beutegreifer verrufen und wurde intensiv verfolgt. Anfangs des 20. Jahrhunderts verschwand er gänzlich aus den Alpen. Seit 1986 ist sein Bestand dank einem Wiederansiedlungsprojekt wieder auf rund 220 bis 250 Tiere angewachsen. 2016 hat erstmals ein Bartgeier-Paar im Parc Ela gebrütet.

Auer- und Birkhühner

Die Wälder des Parc Ela gehören schweizweit zu den letzten grossen Lebensräumen für Birkwild, Auer-, Hasel- und Schneehühner. Insbesondere Auerhühner sind sehr selten und in ganz Europa stark gefährdet. Sie leben in lichten Nadel- und Nadelmischwäldern mit einer beerenreichen Krautschicht.

In zwei Sonderwaldreservaten im Albulatal und im Surses wird die Forstwirtschaft auf den Auerhuhn-Schutz ausgerichtet. Durch Auslichtungen wird eine üppige Krautschicht gefördert. Jungwaldgruppen und Bäume mit hinabreichenden Ästen sollen ihnen bei Störungen bessere Deckung bieten. Während der Brutzeit im Mai-Juni wird nicht gearbeitet, wo nötig werden Wildruhezonen ausgeschieden. Raufusshühner sind generell sehr störungsempfindlich und auf unsere Rücksichnahme angewiesen.

Bodenbrüter

Bodenbrütende Vogelarten wie Braunkehlchen und Feldlerchen brüten in offenen, spät gemähten Wiesen. Die besten Bodenbrütergebiete liegen auf der linken Talseite des Surses bei Bivio, Mulegns, Savognin und Radons. Der Baumpieper liebt mit grossen Fichten durchsetzte Wiesen und Weiden im ganzen Parkgebiet. Bodenbrüter sind schweizweit stark im Rückgang begriffen, wie der neue Brutvogelatlas der Schweizerischen Vogelwarte aufzeigt. Dies betrifft auch die Tallagen des Parc Ela.

AG Vögel - Nistkästen © Verein Parc Ela
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