Parc Ela Parc Ela Parc Ela Parc Ela

Filisur

Nr. 9: Chesa Jakob Schutz

Schutz vor Abriss per Telefon

In den 1960er Jahren wollte ein Hotelier aus Flims das Haus kaufen, um es abzureissen. Er hatte es auf das reich mit Friesen und Intarsien geschmücktes Buffet von 1667 abgesehen, das er in seinem Hotel einbauen wollte. Der damalige Filisurer Gemeindepräsident Jakob Schutz wusste den Abriss zu verhindern. Er rief den Chef des Justiz- und Polizeidepartementes an, der das Haus sofort unter Denkmalschutz stellte. Der Hotelier war verärgert und stellte die Bedingung, das Haus nur noch zu kaufen, wenn er den Stall abreissen dürfe. Dies wurde erlaubt und so konnte er zumindest die Stallbalken für den Hotelbau in Flims verwenden.

1965 kaufte der Architekt von Senger aus La Punt das Haus. Er renovierte es und bot es Jakob Schutz zum Kauf an. Dieser zögerte nicht lange und erwarb das von ihm gerettete Haus. Seither ist es im Besitz der Familie Schutz.

Gärtnerei Schutz Filisur

Vater Jakob Schutz senior kam 1898 als einfacher Gärtner nach Filisur, um den besser gestellten Familien die Gärten zu pflegen. Dies war die Grundsteinlegung der heutigen Gärtnerei Schutz, die unter anderem auch die Engadiner Hängenelken züchtet.

Im Audio erzählt Christian Schutz, einer der heutigen Firmenpatrons, wie das erfolgreiche Familienunternehmen entstanden ist.

 

 

 

Weitere Informationen

Nr. 9: Chesa Jakob Schutz

Dorfstrasse 56
7477 Filisur

Quelle: Verein Parc Ela
Aktualisiert:

Filisur

Jetzt entdecken

Wir verwenden Cookies und Tracking-Technologien gemäss unserer Datenschutzerklärung, um Ihnen das beste Web-Erlebnis zu bieten. Details

Ein Shared Service von Graubünden Ferien